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LesBar ab der 6. Klasse im m@z:

LeseNacht am 30. Juni 2017

LeseNacht im m@z!“ – Ein besonderer Anlass mit den Schülerinnen und Schülern der LesBar auf Bücher zu schauen: mit viel Zeit und Genuss, mit etwas Kreativität und auch Leckereien. Um 16:30 Uhr fanden sich schon die ersten Schüler ein. Und der extra herbeigeschaffte Mini-Herd zum Anwärmen der Suppe war dann auch bald da. Es gab Brot, Bohnensuppe mit und ohne Bacon, wir hatten Obst, Käsespieße und Mozzarella-Tomaten-Sticks, Chips, Selbstgebackenes, Getränke und Geschenke, vor allem aber gute Laune und - was ganz wichtig ist - nicht eine Sekunde Langeweile!

 

Wir starteten mit einer philosophischen Betrachtung und versuchten reihum die Frage zu beantworten, wie sich unser Leseverhalten über die Jahre verändert hat.

Wie war es beim Lesenlernen? Gab es das Buch, zu dem wir immer wieder gegriffen haben? Bekommen wir heute noch Bücher von Eltern oder anderen Bezugspersonen vorgeschlagen? Nehmen wir diese Vorschläge an? Wie viele Bücher lesen wir gerade gleichzeitig? Was lesen wir und in welchem Genre fühlen wir uns am wohlsten? Hat unsere Auswahl auch mit unserer Stimmung zu tun? Gibt es einen Lieblingsleseplatz und wann lesen wir? Bis spät in die Nacht…? Zwischendurch mussten wir dann unbedingt die Fledermausbrillen aufsetzen – vom Kreativteam extra für den Abend angefertigt – und Fotos machen.

Nach diesen so grundsätzlichen Fragen rund um das Lesen und einem wirklich breiten Spektrum an Antworten, knurrte der Magen und wir wandten uns dem reich gedeckten Buffettisch zu.

Dabei kamen so lustige Themen auf wie „Gibt es eine vernünftige Umschreibung für das Wort DINGSBUMS … und kann beziehungsweise will man das Wort überhaupt ersetzen?“ Oder „Wie ist es, wenn man – an eReader gewöhnt – plötzlich versucht, bei einem herkömmlichen Buch aus Papier die Wörter mit dem Finger anzutippen, weil man elektronisch eine Übersetzung geliefert bekommen möchte?“.

Anschließend versuchten wir uns in Kalligraphie zu üben, der Kunst des schönen Schreibens. Mit speziellen Federn und unterschiedlichen Farben gestaltete jeder sein Namensschild wunderbar, welches in einen extra vorbereiteten Bilderrahmen kam, um an die LeseNacht zu erinnern.

Als weitere Aktion nutzen wir die „Story Cubes“, ein auf Würfeln basierendes Geschichtenspiel, um unsere eigene LesBar-Geschichte mit den verrücktesten Wendungen zu erfinden. Dabei haben wir Tränen gelacht, weil die Figuren in jeder Runde bei manchem Teilnehmer auf äußerste strapaziert wurden. Reihum durfte jeder einen neuen Teil der Handlung erfinden, sobald er an der Reihe war und dieses Recht eines Autors hat ungeahnte Talente zu Tage gefördert…!

Schon auf die Uhr blickend wurden dann Teelichter angezündet, um die Atmosphäre für eine Gruselgeschichte zu schaffen. Die Lesung aus dem Buch „Der 13. Stuhl“ von Dave Shelton entführte uns in ein vermeintliches Geisterhaus irgendwo in England, und wir konnten die Geschichte hören, ohne die entsprechende Pointe präsentiert zu bekommen (Beteiligte der LesBar nennen das ‚Spoiler-Alarm‘), so bleibt es spannend, das Buch noch selbst in Ruhe ganz durchzulesen.

Ruckzuck war es 20:40 Uhr, und wir mussten schon aufräumen und das m@z hinter uns abschließen. Alle Beteiligten waren sich schnell einig, dass die LeseNacht unbedingt im kommenden Schuljahr wieder stattfinden soll.

Danke an alle Beteiligten fürs tolle Mitmachen. Und an Agnes Büchler-Zeise sowie Petra Rocholsberg geht ein besonderer Dank für die Vorbereitung!

Bis bald!

Andrea Preuten-Schlüter und Marianne Feldbrügge


Lesenacht1 (© Unbekannt) Lesenacht2 (© Unbekannt) Lesenacht3 (© Unbekannt) Lesenacht4 (© Unbekannt) Lesenacht5 (© Unbekannt)